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Informationen zum aktuellen Sachstand oberflächennaher Schadstoffbelastungen in Böden entlang der Bieber sowie im Ortsteil Bieber



Behörden gehen Schadstoffbelastung in Biebergemünd nach
In Auenbereichen besteht die Möglichkeit, dass bei Hochwasserereignissen mit der Ablagerung von Sedimenten auch Schadstoffe in den Boden eingetragen werden. Daher führt das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) im Rahmen des Projekts "Biodiversität und Bodenzustand in hessischen Bach- und Flussauen" hessenweit Bodenuntersuchungen durch.
Im Rahmen der Untersuchungen des HLNUG wurden auch Auenböden entlang der Bieber in Biebergemünd beprobt. Hierbei wurden in einer Probe erhöhte Arsen- und
Schwermetallgehalte im Boden festgestellt.
Aufgrund der Erkenntnisse des HLNUG wurden im Auftrag des Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt (Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt) weitere Bodenuntersuchungen in Biebergemünd durchgeführt. In einem ersten Schritt wurden zunächst vorrangig Flächen mit sensibler Nutzung im Auenbereich sowie in der Umgebung des ehemaligen Bergbaugebiets untersucht. Zudem wurden Stichproben im Bereich von landwirtschaftlich genutzten Flächen (vorwiegend Grünlandnutzung) entnommen.
Die seitens des RP Darmstadt veranlassten Untersuchungen bestätigen für ausgedehnte Bereiche die bereits vom HLNUG festgestellten Schadstoffbelastungen des oberflächennahen Bodens - insbesondere durch Arsen und Blei.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse können ähnliche Belastungen in anderen Flächenbereichen nicht ausgeschlossen werden. Daraus leitet sich eine grundsätzliche Notwendigkeit für weitere Erkundungsmaßnahmen ab.
Als Trägerin der Altlastensanierung des Landes Hessen wurde die HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG) vom RP Darmstadt mit den erforderlichen Erkundungsarbeiten beauftragt.
Über den aktuellen Sachstand und das weitere Vorgehen können sich die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Biebergemünd bei einer Informationsveranstaltung näher informieren. Die frei zugängliche und öffentliche Veranstaltung ist für den 20.03.2018 angesetzt und findet um 20:00 Uhr in der Biebertalhalle im Ortsteil Bieber statt.
INFO-Telefon:06050/971710


In Auenbereichen besteht die Möglichkeit, dass bei Hochwasserereignissen mit der Ablagerung von Sedimenten auch Schadstoffe in den Boden eingetragen werden. Daher führt das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) im Rahmen des Projekts "Biodiversität und Bodenzustand in hessischen Bach- und Flussauen" hessenweit Bodenuntersuchungen durch.

Im Rahmen der Untersuchungen des HLNUG wurden auch Auenböden entlang der Bieber in Biebergemünd beprobt. Hierbei wurden erhöhte Arsen- und Schwermetallgehalte im Boden festgestellt. Aufgrund der Erkenntnisse des HLNUG wurden im Auftrag des Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt (Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt) weitere Bodenuntersuchungen in Biebergemünd durchgeführt. In einem ersten Schritt wurden zunächst vorrangig Flächen mit sensibler Nutzung im Auenbereich sowie in der Umgebung des ehemaligen Bergbaugebiets untersucht.

Die seitens des RP Darmstadt veranlassten Untersuchungen bestätigen für ausgedehnte Bereiche die bereits vom HLNUG festgestellten Schadstoffbelastungen des oberflächennahen Bodens - insbesondere durch Arsen und Blei. Auf Grundlage dieser Ergebnisse können ähnliche Belastungen in anderen Flächenbereichen nicht ausgeschlossen werden.

Sofern im Rahmen der von Ihnen vorgesehenen Arbeiten in den anstehenden Untergrund eingegriffen werden soll/muss, empfehlen wir Ihnen nach unserem derzeitigen Kenntnisstand - zur Abklärung einer möglichen Gefährdung - vorsorglich die Böden fachgerecht mindestens auf Arsen und Schwermetalle hin untersuchen zu lassen. Sollten hierbei relevante Belastungen festgestellt werden, wären für die geplanten Arbeiten auf Basis der Analytik ggf. geeignete organisatorische und/oder technische Schutzmaßnahmen vorzusehen. Im Falle einer notwendigen Verwertung / Entsorgung des Bodenaushubs sind des Weiteren Untersuchungen zur abfalltechnischen Einstufung durchzuführen. Zur sachgemäßen Klärung der relevanten umwelttechnischen Fragestellungen empfehlen wir einen Fachgutachter zu konsultieren.




Biebergemünd, 06.09.2018
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